1. August 2009
Posted by torbennodop in Uncategorized.add a comment
Ok, ich bin wieder da. Entgegen den Überschriften meiner Mutter habe ich schon von mehr als 5 Tagen gepostet, z.B. am 3 Tag, habe ich über 2 Tage geschrieben. Aber egal.
Das ist jetzt vom 8&9 Tag, also aus der Vergangenheit ;)
Ich habe jetzt wirklich keine Lust mehr auf China und möchte relativ schnell nach Hause. Und so geht es auch vielen anderen. Das liegt nicht an China selbst, das meiste hier ist sehr interessant.
Aber es gibt einfach zu viele Sachen, die sehr aufregen. Zum einen wurden immer wieder Sachen gestohlen, erst wurde einem Mädchen 7 T-Shirts aus dem Koffer geklaut, dann einem Jungen 50 Euro aus dem Safe(!), dann jemandem das Handy, einem Mädchen das Portemonnaie und jetzt mir das Handy. Unser Safe ging halt nicht, also habe ich es auf den Tisch gelegt und darüber eine Jacke. Und am nächsten Tag war es dann einfach weg. Erst dachte ich ja, dass wir halt zu vergesslich sind oder so was, aber so oft kann das wirklich nicht vorkommen.
Und dann ist es so, dass man morgens um 6 immer geweckt wird und wir spätestens um 8 loswollen. Weil aber immer irgendjemand – trotz Wecker und Wake-Up-Call verschläft, dauert es immer länger. Am 8. Tag bin ich um 7:55 aufgestanden, war voll panisch, zog mich an, rannte runter und was dann? Es waren 3 Leute in der Lobby. Ich fragte, ob man dann noch was frühstücken könne, aber wir durften nicht, da es hieß wir wollen jetzt los. Wir sind dann um 10:30 losgekommen.
Und abends kommt man auch nicht vor Mitternacht ins Bett, da man ja auch was erleben will/ shoppen, wenn man schon mal in China ist.
Wir haben uns am 8. Tag zuerst einem Tempel angeguckt. :/ Das war mal wieder nicht sonderlich spannend, das spannende war nur die Hinfahrt. Wir sind ca. eine Stunde hingefahren, und es war eine Straße, die auf der einen Seite am Meer, auf der anderen Seite an Bergen lag. Und dann kamen uns in den Kurven immer Busse entgegen, die waren dann nur 3 Zentimeter von unseren Scheiben entfernt.
Später am Tag haben wir uns dann noch die Tsingtao-Bier-Brauerei und das Biermuseum angeguckt, Qingdao (sprich: Tschingdao) wurde 1898 von Deutschland in Besitz genommen, deshalb wurde dort eine deutsche Brauerei gegründet, die heute die berühmteste chinesische Brauerei ist, und auch die mit dem höchsten Umsatz. Und zum Schluss gab es dann Verköstigung umsonst =)
Später am Abend sind wir dann noch in eine Disco gegangen, die hatten zwar nur einen Floor, aber ein großer Teil davon bewegte sich automatisch zum Beat, was ziemlich cool war.
Leider gings dann wieder aus Tsingtao raus, eigentlich der beste Teil der Reise, und wieder zurück in die Schule in Shaougung.
Das 5-Sterne Marriot-Hotel wurde gestrichen!
In der Schule gab es als erstes ein kombiniertes Tischtennis-Basketball-Turnier, wir konnten durchsetzen, dass auch noch Fußball gespielt wurde. Im Basketball lagen wir nach dem ersten Viertel schon 6 zu 20 zurück, in den letzten 3 Vierteln stand es aber insgesamt 30:33, wir haben uns also schon noch verbessert/bzw. sie sich verschlechtert. Im Tischtennis haben wir immerhin 3 von 10 Spielen gewonnen. Im Fußball wollten wir diese Blamagen wettmachten, allerdings wäre es beinahe für uns zu einer Blamage geworden, die meisten unserer Spieler konnten eher gar kein Fußball. Als wir dann doch gerade am Gewinnen waren, brach der chinesische Trainer beim Stand von 3:3 aufgrund von „Verletzungsgefahr“ nach erst 40 Minuten ab und wir begannen direkt mit dem Elfmeterschießen, was wir dann aber souverän mit 3:0 gewannen.
An den nächsten beiden Tagen gab es dann Chinesisch- und Kulturunterricht, ersterer war total unstrukturiert.
Als Kulturkurs wählte ich Kalligraphie. Aber die wollten mich zwingen mit rechts zu schreiben. Ich habe dann immer wenn sie nicht geguckt haben mit links geschrieben. Als er dann wieder vorbeikam sagte er immer: „Very Nice“
Einmal sind wir auch noch shoppen gegangen. Es wurde immer teurer, eine Flasche Bacardi Breezer kostete umgerechnet schon 1 Euro 20! Bald bin ich pleite.
Am letzten Tag in der Schule gab es dann noch eine Abschlussveranstaltung, in der wir unsere in den Kursen erstellten Werke vorstellten, bevor wir dann mit unseren Abschiedsgeschenken nach Jinan fuhren.
Wir übernachten hier im 3-Sterne-Flughafenhotel, es ist bis auf das Essen o.k. Also dachten wir uns, gehen wir zum INTERNATIONALEN FLUGHAFEN, da gibt es bestimmt Burger King oder McDonalds, aber die hatten praktisch NICHTS! Obwohl die Stadt 8 Millionen Einwohner hat! Hamburg hat vielleicht 1,3 Millionen, aber da gibt es wenigstens was am Flughafen.
Morgen um 5 Uhr 30 müssen wir dann aufstehen, und um 8:30 geht unser Flug nach Peking, wo es dann um 13:30 nach Berlin weitergeht.
Torben ist wieder da ! 31. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
Torben ist wieder da, eine Stunde früher als geplant.
Nun ist großes Schlafen angesagt, ich denke, er wird in den nächsten Tagen hier noch mehr schreiben.
Ob Torben noch lebt ? :) 30. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
Wir haben seit Tagen nichts von Torben gehört , muß ich mir jetzt Sorgen machen ? :)
Dafür haben wir aber schöne Bilder von ihm gesehen, beim Fussball spielen, beim chinesische Schriftzeichen schreiben, im Bus und und und.
Es gibt nämlich ein Tagebuch vom Konfuzius Institut über die Reise. Das habe ich aber heute erst gefunden.
Wenn alles so ablüft, wie angekündigt, ist Torben aber morgen um 21.37 Uhr hier in Buxtehude am Bahnhof.
TAG 5 IN CHINA 26. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
Heute sind wir nach Qufu gefahren (sprich: Tschüfu), das ist da wo Konfuzius geboren wurde und gelebt hat.
Erstmal sind wir 5 Stunden mit dem Bus dahingefahren, da haben wir halt erstmal geschlafen.
Als wir dann da waren, haben wir das Kong Miao besucht, das ist sozusagen das Heiligtum des Konfuzianismus. Konfuzianismus ist KEINE Religion.
Dazu kann ich jetzt auch nicht viel sagen. War halt relativ langweilig, so wie die anderen Tempel auch, die sind alle relativ ähnlich, wenn man einen kennt, kennt man die anderen auch.
Wir sind dann in ein Hotel mit 4 Sternen gefahren, und haben irgendwelche Scheiße gebaut, und einer hat sich in die Hose geschissen, da die meisten halt Dünnschiss haben =) Ich zum Glück nicht.
Wir waren noch ein bisschen shoppen, was lustig war, ist, dass manche Marken mehrere Läden in der Stadt haben. Wobei die gerade mal 80000 Einwohner hat was für China verdammt wenig ist. Und diese Läden sind dann auch nur 500 Meter voneinander entfernt. Am geilsten ist, wieviele Leute in den Läden arbeiten. Wir sind in einen Laden reingegangen, da haben 14 Leute gearbeitet! Zwei haben uns die Tür geöffnet, und 6 haben uns begrüßt. 4 sind dann hinter uns hergelaufen, haben aber nichts gesagt, nur gelacht. Eine hat uns Kaffee gekocht/Wasser geholt. Aber nur einer durfte von uns kassieren.
Gegen Mitternacht hatte einer noch Hunger, also sind wir in die Stadt gegangen, weil einer meinte, dass es da einen KFC gäbe. Es war dann aber ein QFC, was auch immer das ist, es war anscheinend ein *ähem* Massagesalon *ähem* , wie dumm man sein kann.
Die Stadt war wie ausgestorben, alle Lichter waren aus, und Fahrräder und Mofas fahren einfach mal ohne Licht. Heute sind wir dann nach Qingdao gefahren, manchen vllt. durch das Tsingtau-Bier bekannt, das ist eine ehemalige Deutsche Kolonie. Die Busfahrt dauerte gleich mal 5 1/2 Stunden.
Ich muss sagen, wenn ich nach China ziehen würde, ich würde hierhin ziehen. Das Klima ist vergleichsweise mild, wegen der Küstenlage, es gibt auch ein paar deutsche Restaurants und in den chinesischen Restaurants wird wenigstens mal Fisch serviert. Und zwar hammer Fisch.
Und die Lage am Meer ist auch echt toll. Wir waren auf einem Hügel, der war zwar nicht hoch, aber man hatte eine mega Aussicht, Fotos gibt es hoffentlich morgen. Qingdao ist relativ groß, hat 3 Millionen Einwohner, mit Umland 8,5 Millionen
Wir haben dann heute noch ein paar Sachen besichtigt, die Gouverneursvilla der deutschen Kolonie, ein Villenviertel, den Hügel halt und einen relativ abgelegenen Strand. Da waren ein paar Chinesen, die waren am Grillen, wir kamen da vorbei, sie haben uns gleich was angeboten, dann haben wir uns zu viert da hingesetzt und mit denen gegrillt. Ansonsten geh ich jetzt in den Pool und dann schlafen.
was richtig aufregt, sind die Fieberkontrollen. Wir werden zwei mal am Tag auf Fieber kontrolliert, und wenn man mehr als 37.5 Grad Temperatur hat, hat man gleich mal Verdacht auf Schweinegrippe am Hals
TAG 4 IN CHINA 25. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
Entschuldigung für die Verzögerung mit dem Posten, ich war in einer Schule, in der nur DSL 2000 für 60 Schüler gleichzeitig zur Verfügung stand, somit konnte ich schlecht was verschicken, ich hatte immer nur Fehlermeldungen. Es gibt jetzt endlich mal Fotos , da ich im meinem neuen 4-Sterne-Hotel wieder vernünftig Internet habe. Heute war wohl bis jetzt der beste Tag, obwohl wir jetzt nicht so viel besucht haben. Zuerst gab es eine Willkommensfeier, wo 6 Chinesen auf der Bühne standen, alle 3 Minuten geredet haben und der Dolmetscher alles entweder mit „Wir heißen die deutschen Schüler herzlich willkommen“ oder „Shaodung ist eine sehr schöne/bekannte Stadt“ übersetzte. =)
Danach hatten wir einen Chinesisch-Kurs, allerdings waren alle müde und die Lehrerin konnte sich nicht durchsetzen, deshalb haben uns die beiden chinesischen Deutsch-Studentinnen, die als Übersetzer fungieren sollten, ein paar chinesische Lieder vorgesungen.
Da sich einige Schüler sich darüber beschwert hatten, dass sie ständig Hunger hatten, sind alle die wollten, in den Supermarkt gefahren geworden (und zwar in mega engen Bussen), wo wir dann eine halbe Stunde zum einkaufen hatten, wir haben aber dann doch 45 Minuten gebraucht, waren aber lange nicht die letzten.
Alles ist ultra-billig, wir haben eingekauft:
25 Liter Eistee : 50 Yuan
20 Tüten Oreos: 40 Yuan
1 Liter Brandy, Reiswein und irgendetwas undefinierbares: 200 Yuan
10 Liter Sprite/ 10 Liter Cola: 60 Yuan
20 Flaschen Bier: 40 Yuan
10 Yuan ~ 1 Euro, also gerade mal 39 Euro.
Dazu noch einen super Fußball plus Pumpe für 14 Euro, das war schon richtig teuer. Naja, als wir dann rausgingen, sahen wir noch einen Brillenladen und die hatten Ray Ban – Sonnenbrillen. Sind höchstwahrscheinlich gefälscht, aber sehr gut. Und für 5 Euro 50 Cent konnten wir nicht Nein sagen. Also haben wir einfach mal 3 Sonnenbrillen mit Etui und Putztüchern für 16 Euro 50 Cent gekriegt.
Danach haben wir noch eine Art Gartenschau besucht, beeindruckend, wie die aus Bohnen einen 3 Meter hohen Löwen bauen können. Direkt im Anschluss sind wir in einen Park gefahren, in dessen Mitte sich ein riesiger See befand der fast komplett mit Lotusblumen bewachsen war. Die Inseln in der Mitte waren mit Hängebrücken verbunden, die ziemlich nah am Wasser waren. Erstaunlicherweise ist keiner hereingefallen, aber nasse Füße gab‘s schon. Alles ganz schön und lustig. Abends haben wir dann noch 1 œ Stunden Fußball gespielt, da lief der Schweiß in Strömen, es hat aber einen Heidenspaß gemacht. Allerdings wollten die feigen Chinesen nicht gegen uns spielen. Und wenn man noch mal die Punkte 3, 4 und 5 unserer Einkaufsliste anguckt, kann man sich denken was wir dann gemacht haben. Zum Glück hatten wir am nächsten morgen erst mal 4 œ Stunden Busfahrt.
Was beim Fußball unglaublich gestört hat, war ein unglaublicher Gestank, den wir uns nicht erklären konnten; wir vermuten, dass die Mitarbeiter der Mensa alles Essen in einem großen Mülleimer vermischt und den dann offen stehen gelassen haben.
Was auch auffällt, ist, dass immer noch alles über- und bewacht wird, zwar nicht mehr so stark wie früher, aber trotzdem noch sehr offensichtlich. Vor fast jedem Gebäude stehen Polizisten stocksteif auf einem Podest, vor Botschaften auch schon mal Soldaten mit kugelsicherer Weste und Sturmgewehren.
Eingang der verbotenen Stadt mit Mao-Foto. Man musste zu ihm hingehen und ihn grüßen -.-
heftige Löwenstatue in der verbotenen Stadt

Berg mit großer Mauer.

Überhaupt nicht steil, oder so…

Architektur in China.

Hier sieht man einen der Löwen, der komplett aus Bohnen besteht.

Gruppenfoto vor der verbotenen Stadt, ich bin mal wieder der mit dem dämlichem Grinsen. Ganz rechts stehen unsere Betreuer, Frau Eilers, Dr. Hu, und James, der sein Schild nie losgelassen hat. Leider wurde er ersetzt, da er in Peking bleiben musste, und wir jetzt in der Provinz Shandong einen neuen Betreuer haben.

Streunende Hunde gibts überall.

Der Teich, der mit Lotusblüten bewachsen ist. Ich schreib das hier jetzt mal einfach hin, ist ja auch nicht offensichtlich genug.

Ich in unserem Zimmer mit Holzmatratzen, aufgenommen vom Marian. Im Hintergrund sieht man unseren Balkon mit Wäsche. Meine Sonnenbrille habe ich auf, obwohl es Nacht ist. Und das Victory-Zeichen steht im chinesischen für „Cheese“ wenn man ein Foto macht.
OK, das mit den BIldern klappt noch nicht ganz so, aber die Mutter arbeitet dran,
TAG 3 IN CHINA ! 23. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
Hier der Bericht vom 3.Tag in China !
Vorgestern Abend hatten wir noch eine Akrobatikdarstellung besucht, ich muss sagen, dass die mich sehr beeindruckt hat.
Zum Beispiel waren da 6 Frauen, die in jeder Hand auf drei 3 Staeben Teller balanciert hatten und nebenbei noch eine menschliche Pyramide gebaut haben. Oder 5-jaehrige Kinder, die 1 1/2 Meter gross sind und mal eben einfach so durch Reifen springen die in 2 1/2 Meter Hoehe haengen.
Gestern besuchten wir dann die grosse Mauer, und im Gegensatz zu der verbotenen Stadt, war das nun wirklich atemberaubend. Zum einen war es wirklich ein grandioser Ausblick und es sieht auch wirklich sehr beeindruckend aus, – man fragt sich, wie man die Mauer ueberhaupt bauen konnte – zum anderen aufgrund der vielen Stufen, es waren mindestens 200, und zwar sehr grosse Stufen, und auch noch sehr steil. Man konnte es wirklich mit der Angst zu tun bekommen.
Leider kann ich immer noch nicht mit Bildern dienen, mein Fotoapparat ist ganz kaputt. Und die Fotos die jemand fuer mich gemacht hat, kann ich momentan nicht hochladen, da wir in einem neuen „Hotel“ sind.
Danach besuchten wir noch den Sommerpalast, da hat der Kaiser von China Urlaub gemacht. Das war jetzt nicht sooooo beeindruckend, da alles schon ein wenig beschaedigt ist. Was aber sehr lustig war, war eine Oma, die mit einem Magneten an einer Angel Muenzen aus Lotusblumenblaettern gefischt hat, die andere Leute darein geschmissen haben, weil sie denken, dass das ihnen Glueck bringen wuerde. Allerdings war jede dieser Muenzen nicht mal einen halben Cent wert.
Am Abend haben wir dann noch eine Kungfu-Darstellung besucht, weil unser Gruppenleiter uns davon ueberzeugt hat, wie toll das sei. So toll war es dann nicht, es erinnerte mich eher an Theater, es gab wenige Kaempfe und die waren dann noch nicht mal so mega toll dargestellt, naemlich ohne jedweden Koerperkontakt, trotzdem war es aufgrund der Musik und Darstellung trotzdem ganz ok.
Heute haben wir dann das Olympia-Gelaende besucht, mit dem Vogelnest (das grosse Stadion) und dem Watercube (dort drin fanden die Schwimmwettkaempfe statt. Man muss jetzt dazusagen, dass die von Niederlaendern und Franzosen(bah) entworfen worden sind und nicht von Chinesen, aber trotzdem sehen -insbesondere der Watercube – genial aus. Der Watercube besteht zu einem grossen Teil aus blauen Waben, die mit Gas gefuellt und mit Licht beleuchtet werden.
Spaeter sind wir dann mit dem Bus zum Flughafen gefahren, wo wir dann bei Burger King gegessen haben. Die haben vielleicht Augen gemacht, als wir bestellten: 100 mal Pommes, 100 Whopper und 100 Cola. Die haben uns dann Kartons gegeben, die wir dann mit Gepaeckwagen weggefahren haben. Nach dem Flug sind wir dann mit dem Bus zur Shandong Century School gefahren. Mit neuem Begleiter
Wie der Name schon sagt, ist das kein Hotel, dem entsprechend ist die Einrichtung. Wir schlafen auf Holz, ohne Matrazen, die Klospuelung ist kaputt, es gibt keine Duschvorhaenge, die Fenster sind vergittert, es gibt Essen in der Schulkantine.
Dafuer sind sie aber computermaessig gut ausgeruestet, zwei ganze Zimmer mit je 30 PCs zur freien Verfuegung. Ich will aber trotzdem lieber ins Hotel zurueck.
TAG 2 IN CHINA ! 22. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.2 comments
Ok, wir hinken etwas hinterher, aber hier der nächste Bericht. Torben kann leider nicht auf WordPress zugreifen, daher gibt es auch keine Bilder !
Heute haben wir als erstes das Hanban besucht, das ist die Zentrale der Konfuzius-Stiftung. Dort erfuhren wir einiges über Chinas Traditionen und die Konfuzius-Stiftung.
Was aber viel interessanter war, war der Besuch in der verbotenen Stadt. Zuerst sind wir noch auf den „Platz des himmlischen Friedens“ gegangen, das war halt ein riesiger Platz mit dem Mao-Mausoleum und einem Gefallenendenkmal. Danach sind wir in die verbotene Stadt gegangen.
Eigentlich könnten hier jetzt nur Bilder sprechen, allerdings ist verdammt nochmal die Batterie meiner Kamera gerade dann leer gewesen :(
Mich regen hier einige Sachen ziemlich auf. Zum ersten das Wetter, sobald man nur vor die Tür geht, läuft einem der Schweiß in Strömen. Ich habe heute insgesamt 5 Liter getrunken.
Was aber noch viel schlimmer ist, sind die Bettler und Straßenverkäufer. Die sind verdammt aufdringlich. Sie lassen fast nie locker, laufen hinter einem her und wollen Geld. Und es gibt verdammt viele dieser Leute in Peking. Andererseits kann man so gut einen niedrigeren Preis erzielen. Eine der Verkäuferinnen wollte 180 Yuan, wir sind einfach weitergegangen, sie lief uns die ganze Zeit hinterher und wollte am Ende nur noch 30 Yuan =)
Und dann haben wir noch einen sehr „lustigen“ Reisebegleiter. Er erzählt uns die ganze Zeit irgendeinen Müll, den eh jeder weiß und versucht auch immer noch Witze zu erzählen, wofür er meistens 10 Minuten braucht und am Ende versteht ihn eh keiner. Nur so viel es geht um die gleiche Aussprache von Washington und „wo shi den“. Hahaha.
Außerdem findet man hier verdammt nochmal keine Apotheke. Mir wurde zwar im Hotel gesagt, wo eine sein soll, allerdings war da nur ein KFC, und keiner in diesem Land versteht auch nur ein bisschen English. Bei „Hello“ schütteln sie schon mit dem Kopf.
Was ganz lustig ist, ist der Straßenverkehr. Es gibt zwar Ampeln, aber die werden nur ca. alle 10 Minuten grün. Und das interessiert die Leute auch gar nicht, die gehen einfach wann sie wollen, die Autos fahren auch wie sie wollen und hupen die ganze Zeit. Und dann gibt es auch noch Rikschas und Fahrräder die mitten auf der Straße fahren.
Heute Abend waren wir im 18 Stock eines Hochhauses essen, richtig nobel. Allerdings ist es erstaunlich, wofür die alles Leute einstellen, in jeder Etage standen 3(!) Leute nur um uns an den Fahrstühlen zu zeigen, wo wir einsteigen sollen.
TAG 1 in CHINA 20. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
So, hier dann der erste Bericht von Torben in China :
Nachdem mein Flieger erstmal 1 ½ Stunden Verspätung hatte, bin ich heute um etwa 12:30 in Peking gelandet.
Im Flugzeug habe ich mir Iron Man und Braveheart angeguckt, bis dann mein Bildschirm abgestürzt ist.
Zum Essen gab es dann entweder „FishRice“ oder „BeefSmashedPotatoes“. „FishRice“ schmeckte ganz lecker. Dann habe ich 4 Stunden versucht zu schlafen, effizient ist eine halbe Stunde Schlafzeit bei rausgekommen.
Ich bin daher jetzt sehr müde, weil ich seit 32 Stunden nicht mehr geschlafen habe, aber kann aufgrund des „Jetlags“ nicht schlafen. Als wir dann gelandet waren, musste ich geschätzte 123980538908432 Kontrollen über mich ergehen lassen, unter anderem wegen der Schweinegrippe, die betreiben da einen Riesenaufwand, die überprüfen sogar mit Wärmebildkameras die Körpertemperatur, und wer zu warm ist, kriegt erst mal einen Mundschutz und wird untersucht.
Das Wetter ist ziemlich gut, ca. 30 Grad mit 50% Luftfeuchtigkeit, am liebsten würde ich mich hier irgendwo an einen Pool legen. Mein Hotelzimmer gefällt mir aber sehr gut, habe hier WLAN, Flachbildschirmfernseher und Klimaanlage, aber leider keinen Whirlpool =]
Zum Essen wurden wir dann in klimatisierten Bussen gefahren, es war aber ein thailändisches Restaurant. War aber trotzdem sehr toll, wir saßen an einem runden Zehner-Tisch, und in der Mitte war eine riesige drehbare Platte, da wurde dann nach und nach alles raufgestellt, war alles sehr lecker, nur manchmal relativ schwer mit Stäbchen zu essen. Vor uns war dann auch noch eine Bühne, da haben dann immer irgendwelche Gruppen getanzt oder ähnliches.
Bilder gibt es aber leider noch nicht, da ich irgendwie nicht auf meinen Blog zugreifen kann, posten kann ich auch nur indirekt über meine Mutter
Torben ist in China ! 20. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.3 comments
Torben hat sich gerade über Skype gemeldet, er ist in China.
Er hat ein sehr schönes Zimmer und sieht gar nicht müde aus.
Auf die Schnelle konnte er nicht auf seinen Blog zugreifen, mal schauen, wann wir seine ersten Einträge lesen.
Verspäteter Abflug ??? 20. Juli 2009
Posted by stempelkeller in Uncategorized.add a comment
Es sieht so aus, als sei Torben nicht um 19:30 Uhr wie geplant gestartet, sondern laut HP der HNA Flights erst sehr viel später.
Mal sehen, was Torben so berichtet ! Wir hier in Buxtehude sind sehr gespannt auf seine ersten Einträge !